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Der sechste Sinn



Eine kleine Einleitung

Auch wenn wir in den Augen unserer Katzen die Bediensteten sind, interessieren sie sich für unser Allgemeinbefinden. Kennt ihr das auch von euren Stubentigern, sobald ihr euch unwohl fühlt, kommen sie an und spenden euch Trost? Wie verhalten sich eure Lieblinge, wenn ihr eine Erkältung ausbrütet?

 

Lilly und Snowie reagieren unterschiedlich in solchen Phasen. Während Lilly eher Abstand von mir hält, legt sich Snowie gerne auf meinen Brustkorb und schnurrt vor sich hin. Dieses Schnurren wirkt sehr beruhigend und macht die Erkältung oder auch das seelische Leiden erträglicher. Der Stress eines anstrengenden Tages ist mit der Katze an der Seite schnell verflogen.

 

Es kusiert das Gerücht, Katzen haben den sechsten Sinn. Dem möchte ich keineswegs widersprechen, auch wenn es keine eindeutigen Beweise dafür gibt. Die meisten Menschen brauchen wissenschaftliche Berichte für Dinge, die nicht logisch erklärbar sind. Auch bin ich keine Esotekerin, die daran glaubt, dass Katzen die Fähigkeit besitzen, ins Jenseits zu blicken, obwohl ich schon einiges, unerklärliches erlebt habe.

 

Ein Beispiel dafür ist Lilly, denn sie legt Verhaltensweisen an den Tag, die ich von meiner siebzehnjährigen Katzendame kannte. Ich musste sie im Oktober 2017 leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ihr Name war Torres. Sie hatte einen Herzfehler und zum Schluss einen bösartigen Tumor.

 

Meine liebe alte Lady wird hier auf dem Blog noch einen eigenen Artikel bekommen.

 

An dem Tag, als Lilly zu uns kam, lief sie von dem Moment an, als sie aus der Transportbox kam, mit erhobenem Schwanz durch die Wohnung. Sie fand die Katzentoilette von selbst und nutzte diese auch gleich. Sie hatte keine Scheu vor mir, beschmuste mich und gurrte zufrieden vor sich hin. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, ich hatte eine richtige Gänsehaut. Und der Clou kam dann, als ich sie das erste Mal beim großen Geschäft beobachtete. Sie stellte sich mit allen vier Pfoten auf den Rand, der Popo hing über dem Katzenklo. Wie gut, dass die Toilette immer gut befüllt ist, sonst wäre sie, wie auch Torres damals, umgekippt.

 

Auch noch andere Verhaltensweisen ähneln meiner Katzendame "Torres". Wenn Besuch kam, suchte sich Torri ein sicherers Versteck und kam erst nach einer gewissen Zeit wieder heraus, da die Neugier stärker war als die Unsicherheit. Das gleiche erlebe ich mit Lilly, obwohl sie ansich sehr selbstsicher ist.

 

Auch wenn es Ähnlichkeiten im Verhalten unserer Samptpfoten gibt, ist jede für sich einzigartig. Auch Lilly hat Eigenarten, die ich von Torri nicht kannte. Da ich meine alte Katzendame sehr vermisse, sehe ich die Gemeinsamkeiten natürlich viel stärker, als die Unterschiede.

 

Und jetzt muss ich erstmal eine Schreibpause einlegen, da die beiden Katzenmädels die Mülltüte leerräumen, die ich eigentlich heute früh mit rausnehmen wollte.

Das Alarmsystem einer Katze

Wir haben bestimmt alle schon mal die Berichte gelesen, in denen Katzen ihre Menschen vor Feuer, Erdbeben oder andere Katastrophen warnten.

 

Natürlich können unsere Miezen nicht das Wetter voraussagen, denn ihr Gespür setzt erst ca. 15 Minuten vor dem Geschehen ein. Lilly ist keine Freundin von Gewitter. Kurz bevor das Spektakel los geht, läuft sie unruhig von einem Zimmer ins nächste. Sie plappert dabei aufgeregt und ihr Schwanz zittert. Nein, das ist keine Rolligkeit in diesem Fall, denn sobald das Gewitter im Gange ist, hört das Schwanzzittern wieder auf.

 

Snowie reagiert auf jedes Geräusch. Ich folgte einmal ihrem Blick und entdeckte in der Küche an der oberen Hälfte der Wand eine sich bildende Wasserstraße. Snowie hörte anscheinend das fließende Wasser und fixierte daher die Stelle, an der das Unheil seinen Lauf nahm. Gott sei Dank konnte das Problem schnell in Angriff genommen werden, so dass kein größerer Wasserschaden entstand.

 

Katzen reagieren aus ihrem Instinkt heraus. In der freien Wildbahn können sie sich durch ihre ausgeprägten Sinne rechtzeitig in Sicherheit bringen. Schade ist natürlich, dass diese Feinfühligkeit nicht im Straßenverkehr funktioniert. Viele Samtpfoten müssten dann nicht durch einen sinnlosen Unfall ihr Leben lassen.

 

Hattet ihr auch schon ein Erlebnis mit dem "sechsten Sinn" eures Haustieres?

 

Wer möchte, darf seine Story zu info@katzenmaedels.de schicken. Gerne auch mit Foto. Eines dieser Geschichten werde ich dann mit Absprache in einem separaten Artikel veröffentlichen. Oder schickt mir den Link zu eurem Blog / eurer Webseite. Unter diesem Artikel liste ich die Links dann nachträglich auf.

 

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Das hier wird eure kleine Ecke! Schickt mir euren Link von eurem Blog / eurer Webseite mit dem Artikel, der sich mit dem sechsten Sinn eures Haustieres beschäftigt.

 

 

Vorschau- und Artikelbild für eure Story:

Wenn es möglich ist, schickt mir das Foto fertig beschnitten samt dem Schriftzug: "Meine Story".

Die Vorschaubilder bearbeite ich alle im 4:5 Format (1080x864). Benutzt nur Bilder oder Zeichnungen, die ihr selbst angefertigt habt. Fügt in dem Artikelfoto (1280x1024) euer Wasserzeichen mit ein.